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15. Orientalisches Tanzfestival Europas 2007

Ende November 2007 war Duisburg bereits zum 15. Mal Austragungsort der Orientalischen Festivals Europas, organisiert von Leyla Jouvana und Roland.

Die Star-Gäste dieses Jahr waren Aziza (Kanada), Sharon Kihara (Tribalqueen BDSS USA), Hind (Morocco), Magdy el Leisy (Kairo/BRD), Maria Shazadi (No. 1 in Mexiko City), Schachlo (Usbekistan), Leyla Jouvana & Roland

 

14. Orientalisches Tanzfestival Europas

Alles dreht sich um den Bauch

Ästhetik in Vollendung: Ein Schleiertanz beim "14. Orientalischen Festival Europas" in der Rheinhausen-Halle.
Von Nadja Kremser

Etwas verwirrt waren die 600 Besucher in der ausverkauften Rheinhausen-Halle am Samstagabend, als ein Pärchen in Dirndl und Lederhose die Bühne zu bayerischer Folklore betrat. Doch es war nur eine von vielen komödiantischen Einlagen des Moderatorenpärchens Louis und Seetha.

Auf dem Programm standen fast vier Stunden orientalischer Tanz bei der Show-Gala des "14. Orientalischen Festival Europas", organisiert von der Duisburger Tanzlehrerin Leyla Jouvana. Das Festival vergrößert sich ständig. Zehn Tage dauerte es in diesem Jahr und mit 4000 Tanzfreunden konnten die Veranstalter einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Das Duisburger Festival gilt als das größte orientalische Tanzfestival in Europa. Und seinem guten Ruf machte es mit der Abend-Gala alle Ehre.

Einzeltänzer und Gruppen zeigten die gesamte Bandbreite des orientalischen Tanzes und seine Verknüpfung zu anderen Tänzen wie Flamenco, Tango, Rumba oder afrikanischen Rhythmen. Stars der Bauchtanz-Szene aus den USA, Italien, Spanien, Ägypten begeisterten das Publikum.

Einen ersten Höhepunkt erreichte der Abend mit dem Schwerttanz von Ava Fleming. Die Amerikanerin kam vor elf Jahren durch eine Bauchtanzshow zum orientalischen Tanz. Mit dem Accessoire eines Schwertes zeigte Ava Fleming Körperbeherrschung in Perfektion.

Samara Hayat aus Spanien, die Jouvana als eine ihrer Lieblingstänzerinnen bezeichnete, zeigte in drei Auftritten die unterschiedlichen Facetten des Bauchtanzes. In die Herzen des Publikums tanzte und drehte sich Bondok. Der charismatische ägyptische Tänzer zeigte traditionelle Tänze.

Leyla Jouvana konnte sich trotz weiterer starker Darbietungen auf ihren Heimvorteil verlassen. Ob sie mit ihrem Ensemble oder nur zu den Trommelrhythmen ihres Ehemannes Roland tanzte, sie riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

WAZ - 04.12.2006 / Lokales / Duisburg -



Im Rausch der Sinne und Farben

Ein Rausch der Farben, Klänge und Bewegungen. In der Rheinhausen-Halle gab es beim zweitägigen 14. Orientalischen Tanz-Festival, organisiert von der Duisburger Tanzschule Leyla Jouvana, auf allen Ebenen geschäftiges Treiben. Tausende strömten durch Foyer und Flure, stöberten an den zahlreichen Ständen und an den Garderobenständern, feierten die Solistinnen und Ensembles bei der Gala auf der großen Bühne.

Auch im Erdgeschoss zeigten Tanzgruppen vielseitige Darbietungen. Die wechselten zwischen freizügig präsentierter nackter Haut mit viel oder wenig Bauch und geheimnisvoll umhüllten Damen in traditioneller Garderobe. So viel Stoff auf einmal blendete auch manches Auge.

Töchter der Schöpfung und des Tanzes

Als "Töchter der Schöpfung, der Musik und des Tanzes" bezeichneten sich die Damen der Tanzgruppe "Benat Kom Ombo", die seit vier Jahren "aus tiefster Seele" angetriebene Weiblichkeit in Bewegungen formen. Leiterin Dunya Zade: "Wir bringen Tänze auf der Straße der Zigeuner von Radjastan bis Spanien." Das klimperte und klirrte - der Hals und Armschmuck dieser zehn teuren Schönheiten soll echter Schmuck aus Afghanistan sein. Ein Halsband aus Alpaka, einer Silberlegierung, wiegt etwa ein Pfund und kostet rund 80 Euro. Ein Bauchgürtel, fein gearbeitet, kann schon 400 Euro kosten.

Dieses Tanzfestival bot neben der von manchem Besucher als köstlich erdrückend empfundenen holden Weiblichkeit aber auch männlicher Tanzlust freie Bahn. Der aktuelle Deutsche Meister des starken Geschlechts im Orientalischen Tanz trat auch auf.

Deutscher Meister entwirft eigene Kostüme

Er entstammt der Schule Leyla Jouvanas: Muhammet Demirci (21) tanzt, seit er acht Jahre alt ist, studiert Mode-Design und entwirft seine Kostüme selbst. Natürlich keine Kleider, sondern "im uniformiertem Stil". Wenn auch der Ursprung des klassischen Orienttanzes der "Hohen Frauenpforte" nicht zu nehmen ist, bekennen sich in den letzten Jahren immer mehr tanzfreudige Männer zu ihrer Leidenschaft. "Es tanzen schon 100 Männer in Deutschland orientalisch."

Demirci baut in seine Vorführungen auch klassische Ballettelemente ein. "Ich tanze und drehe mich auch auf Zehenspitzen." Das zentrale Element, den Bauch, vergisst er nicht. Muhammet hat sich die klassischen Bauchbewegungen wie "Kamel" oder "Kobra" im Sinne des Wortes "einverleibt". Magie der Bewegung im Spiel der Farben. In der Rheinhausen-Halle trumpften viele Stars des orientalischen Tanzes auf. Kraftvoll, sanft, geheimnisvoll und schillernd. Der orientalische Tanz birgt Mysterien der Bewegung.

WAZ - 05.12.2006 / Lokales / Duisburg -